Dr. Almasbegy

Plasmalifting PRP

Plasmalifting

PRP – Platelet Rich Plasma

Was ist die Behandlung mit autologem Plasma (Synonyme PRP-Platelet rich Plasma, Plasmalifting bzw sehr salopp und fachlich nicht ganz richtig „Dracula Therapie“)?
Die Behandlung mit autologem Plasma ist ein Teil der momentan sehr aufstrebenden „regenerativen Medizin“. Dabei verwendet man körpereigene Substanzen zur Behebung von Krankheiten und Verbesserung von Funktionen des Körpers sowie der „Verjüngung“ von Haut und Gewebe. „Autolog“ heisst von der jeweiligen Person selbst kommend, also keine Verwendung von körperfremden Stoffen. Daher ist bei solchen Methoden die Allergierate gleich Null.
 
Was geschieht bei der Verwendung von autologem Plasma?
Plasma ist der helle  Bestandteil des Blutes. Von bestimmten Bestandteilen des Plasmas, den Blutplättchen („Thrombozyten“) werden beim Kontakt mit Kollagen im Gewebe bestimmte Wachstumsfaktoren freigesetzt, auch andere Plasmabestandteile (Leukozyten) setzen wichtige Faktoren frei. Diese Faktoren aktivieren nun den Neuaufbau von kollagenen und elastinen Fasern, den wichtigsten Stützsubstanzen der Haut. Sie können auch andere Bereiche des Körpers (zB Sehnen, Knorpel, Zahnfleisch etc regenerieren. Sie sitzen dabei in einem dreidimensionalen Fibrinnetz wie zb die Arbeiter auf einem Gerüst. Es handelt sich also um eine körpereigene biochemische Fabrik.
 
Wie wird die Behandlung mit autologem Plasma durchgeführt?
Die Anwendung ist sehr einfach: Es wird Blut abgenommen (8-12 ml), dieses wird zentrifugiert. Die roten Blutkörperchen bleiben unten, das Plasma befindet sich darüber. Es ist sehr wichtig, ein für die Plasmaaufbereitung geeignetes Kit zu verwenden, entscheidend ist, dass es keine Möglichkeit der Kontamination mit Mikroorganismen gibt (geschlossenes System). Nur ein solches geschlossenes System ist als therapeutisch verwendbares Produkt zertifiziert, andere Blutabnahmesysteme dürfen nur für diagnostische Zwecke verwendet werden. Sehr wichtig ist auch, dass die Röhrchen ein bestimmtes Trenngel enthalten, das nicht nur rote Blutkörperchen völlig zurückhält, sondern auch wenn möglich fast alle Thrombozyten und viele Leukozyten durchlässt. Ein solches Kit stellt gewissermaßen eine biochemisches Mini-Labor dar.
Das Plasma wird dann in die zu behandelnden Bereiche injiziert. Es kann auf sehr vielfältige Weise verwendet werden, man kann es einfach als Plasma injizieren, mit einem sog. Thrombinserum (wird ebenfalls mit dem „Minilabor“ aus dem Blut gewonnen mische, oder aber auch mit einer Hyaluronsäure, wenn zusätzlich eine deutliche Volumengebung erwünscht wird. Auch mit Eigenfett kann es gemischt werden, das Ergebnis hält dann gemäß entsprechender Studien wesentlich länger an.
 
Was kann man von einer Behandlung mit dem autologen Plasma erwarten?
Eindeutig eine Regeneration der Haut, eine Glättung der Haut, eine Steigerung der Hautelastizität. Nicht nur die Gesichtshaut, sondern auch die Haut am Hals, am Dekolltee und an den Händen lässt sich deutlich verjüngen. Durch die regenerative Wirkung verbessert sich auch deutlich die Hautgesundheit. Eine Volumsauffüllung, etwa bei tiefen Falten oder zur Lippenvergrößerung, lässt sich mit Plasma alleine nur bedingt durchführen, da empfiehlt sich die Mischung mit einer gut verträglichen Hyaluronsäure. Ein wunderschönes Anwendungsgebiet sin zB Fältchen im Augenbereich, auch dunkle Augenringe lassen sich gut behandeln.
 
Wie oft muss die Behandlung durchgeführt werden?
Um für längere Zeit ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfiehlt es sich, die Behandlung nach 4 Wochen und dann eventuell noch einmal nach weiteren 4 Wochen zu wiederholen. Danach hat mein ein sehr schönes Ergebnis für ca. 1 Jahr. Ideal ist die zusätzliche Behandlung mit einem sog. Radiofrequenzgerät, durch die Wärme wird die Gewebeneubildung besondeers gut angeregt.
 
Gibt es Nebenwirkungen?
Ausser gelegentlichen blauen Flecken, die bei Injektionen immer vorkommen können und nicht vom Material abhängen, gibt es durch die  Tatsache, das es sich nicht um körperfremdes Material handelt, keinerlei unerwünschte Wirkungen und keine „Auszeit“, man kann sofort nach der Behandlung wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen!
 
Wozu kann man das Plasma ausserdem noch verwenden?
Es handelt sich um eine sehr vielseitige Methode, besonders schöne Ergebnisse werden aus der Orthopädie berichtet, hier kann man Sehnen und Gelenkserkrankungen sowie Sportverletzungen sehr gut auf diese natürliche Weise kurieren, es hat sich gezeigt, dass zB beim sog. Tennisellbogen die Plasmatherapie einer Kortisontherapie in der Langzeitwirkung deutlich überlegen ist. Aber auch in der Zahnheilkunde und Kieferchirurgie und in der Augenheilkunde und besonders der Wundheilung (bei chronischen Wunden) ist sie sehr gut einsetzbar. Mitte Mai findet in Pörtschach ein interessanter internationaler Kongress über die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Plasmaterapie statt („News in regenerative Medicine“).
 
Kann man die Plasmatherapie also als eine Therapie der Zukunft ansehen?
Eindeutig ja. Sanfte, nebenwirkungsarme bis freie Behandlungsformen zur Verbesserung des Ausshenes werden immer mehr zunehmen, Methoden wie die Injektion von autologen materialien sowie auch „tissue engineering“ werden immer mehr Eingang  in die Behandlung von Krankheiten, aber auch die „Verjüngung“ des Äusseren finden. Mit den Kits zur Aufbereitung von autologem Palsma hat die Zukunft ja schon begonnen.

 

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